Vita

Amelie Fried fotografiert von Annette Hornischer
© Annette Hornischer

Amelie Fried wurde 1958 in Ulm als Tochter des Verlegers Kurt Fried und der Buchhändlerin Inge Fried-Ruthardt geboren. Nach dem Abitur 1975 studierte sie von 1976 bis 1983 Theaterwissenschaften, Publizistik, Kunstgeschichte und Italienisch in München. Während ihres Studiums arbeitete sie in freien Theatergruppen. Im Jahr 1989 schloss sie den Studiengang Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der Hochschule für Fernsehen und Film in München ab.

Seit 1984 arbeitet sie als TV-Moderatorin. Sie moderierte Sendungen wie "Live aus dem Alabama", "Live aus der Alten Oper" und "Stern-TV". Von 1998 bis 2009 präsentierte sie gemeinsam mit Giovanni di Lorenzo Deutschlands älteste Talkshow "3 nach 9". Zuletzt moderierte sie gemeinsam mit Ijoma Mangold die ZDF-Literatur-Sendung "Die Vorleser". Bis Ende 2011 schrieb Amelie Fried eine regelmäßige Kolumne in der "FÜR SIE". Seit Juli 2012 ist Amelie Fried Kolumnistin des Monatsmagazins "CICERO". 1995 erschien ihr erstes Buch "Die Störenfrieds. Geschichten von Leo und Paulina".

Ihre Romane "Traumfrau mit Nebenwirkungen", "Am Anfang war der Seitensprung", "Der Mann von nebenan", "Glücksspieler", "Liebes Leid und Lust", "Rosannas Tochter" und "Die Findelfrau" wurden Bestseller. Vier der Romane wurden verfilmt. Zum Spielfilm "Der Mann von nebenan" wurde 2005 der fortsetzende Film "Der Mann von nebenan lebt" produziert. Die Verfilmung der Romane "Die Findelfrau" und "Immer ist gerade jetzt" steht bevor.

In "Schuhhaus Pallas - Wie meine Familie sich gegen die Nazis wehrte" erzählte sie 2008 in auch für junge Leser verständlicher Form die dramatische Geschichte ihrer jüdischen Familie. Ihr aktueller Erwachsenenroman trägt den Titel "Traumfrau mit Lackschäden". Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Drehbuchautor Peter Probst, verfasste Amelie Fried den Sachbuch-Bestseller "Verliebt, verlobt, verrück? – Warum alles gegen die Ehe spricht, und noch mehr dafür" (2012).

Amelie Fried lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in München.

Auszeichnungen

1986

Amelie Fried erhielt für ihre journalistische Tätigkeit schon zahlreiche Auszeichnungen, wie den Grimme-Preis 1986, den Telestar-Förderpreis und den BAMBI-Fernsehpreis 1988.

1997

Das Kinderbuch "Hat Opa einen Anzug an?" wird von der internationalen Jury des Stiftung Buchkunst in "Die schönsten deutschen Bücher 1997" aufgenommen.

1998

Der Deutsche Jugendliteraturpreis in der Kategorie Bilderbuch wird ihr für "Hat Opa einen Anzug an?" verliehen.

"Schönste Bücher aus aller Welt": Amelie Fried wird mit dem Ehrendiplom der internationalen Jury der Stiftung Buchkunst für "Hat Opa einen Anzug an?" ausgezeichnet.

2000

Amelie Fried wird mit "Der unsichtbare Vater" für den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie Bilderbuch nominiert.

Das Kinderbuch "Der unsichtbare Vater" wird unter den "Besten 7 Büchern für junge Leser" im Februar, von FOCUS und Deutschlandradio ausgewählt.